Dieser Blog ist für Reiseberichte gedacht, die weiter von Karlsruhe weg sind als unser üblicher Fahrradradius, so daß sie nicht mehr zum Blog Karlsruhe und Umgebung passen.
Das Gelände ist so groß, daß man sich fotografisch gar keinen Überblick darüber
verschaffen kann, sofern einem nicht die Möglichkeit eines Lufbildes zur Verfügung
steht. So zeige ich hier vornehmlich kleine Details.
Das Krematorium wurde von den Nazis gesprengt, daher liegt er nur noch als Ruine da.
Niemand von den Befreiern sollte sehen, was die hier getrieben haben. Aber das
Grauen ist so groß, das kann man nicht in Gänze verbergen.
Wir halten eine kurze Gedenkzeit, ehe wir nach Auschwitz
zurück fahren, um uns dort beim Essen das Projekt des Friedenszentrums erklären
zu lassen.
Mit dem Bus fahren wir wieder zurück nach Krakau ins Hotel. Am Abend fahren wir
wieder ins jüdische Viertel, um dort im Klesmerhaus bei musikalischer Unterhaltung
zu Abend zu essen.
Die gestrige Besichtigung von Prag erstrechte
sich hauptsächlich auf die Westseite der Moldau. Heute sind die Altstadt auf der
Ostseite und darin das ehemalige jüdische Viertel angesagt.
Am Vormittag eilten wir durch die Synagogen des Jüdischen Viertels von Prag, danach
gab es noch freie Zeit zur Besichtigung weiterer Teile der Altstadt auf eigene Faust
oder zur Verpflegung je nach Geschmack.
Auf der anderen Seite der Moldau, links bei dem Türmchen befindet sich die Omnibus-Ausstiegs-
und Zustiegsstelle. Der Busparkplatz befindet sich irgendwo anders.
Die Besichtigung der Synagogen folgt nicht einer kontinuierlichen Route, sondern erfolgt
Kreuz und quer vorwärts und zurück in einem Areal von nur zwei oder drei Häuserblocks.
Warum wir eine solch verwirrende Route gelaufen sind, ist mir nicht klar; möglicherweise
war es anderer Gruppen und Führungen wegen nicht anders in der knappen Zeit möglich.
Als Folge der verwirrenden Route ist mir bei einigen Fotos nicht klar, wo sich die
Gebäude, die zu sehen sind, denn befinden. Normalerweise interpoliere ich die Position
von Bildern ohne GPS anhand von Uhrzeit und Laufstrecke auf dem Satellitenbild zwischen
Bildern mit bekannter Position. Bei der verrückten Route von heute morgen ist mir
das bei einigen Bildern jedoch nicht mehr zu rekonstruieren gelungen, so daß deren
angebliche Aufnahmeorte möglicherweise falsch sind.
Der Turm des Gebäudes neben der Alt-Neu-Synagoge hat zwei Turmuhren. Die untere
Turmuhr besitzt ein hebräisches Zifferblatt und Zeiger, die sich gegen den sonst
üblichen Uhrzeigersinn, d.h. links herum drehen.
Gerade um die Ecke in der Seitenstraße befindet sich die Klausensyangoge. Sie
ist auf drei Seiten umgeben von einem alten Friedhof. Neben ihr befindet sich eine
weitere Synagoge. Die Klausensyangoge besichtigten wir von innen, die andere
Synaoge daneben besichtigten wir nicht.
Die Synaoge direkt vor uns besichtigen wir nicht, aber links gehen wir in die
Klausensyangoge hinein, um sie innen zu besichtigen. Zwischen beiden Synaogen kommen
wir später wieder heraus, wenn wir von der Friedhofsbesichtigung zurück sind.
Diese Synaoge besichtigen wir auch innen, dann gehen wir neben dieser Synagoge
in den Friedhof hinein und kommen an der anderen Seite des Friedhofs zwischen
den beiden anderen Synagogen wieder heraus.
Schließlich gehen wir noch zur Spanischen Synagoge, vor welcher diese Franz Kafka
Skulptur steht. Auch in die Spanische Synaoge gehen wir hinein. Danach haben wir
Freigang bis zur Abfahrt um 13.00 Uhr am Bushaltepunkt.
An der Brücke, die wir vorhin schon von der Bus-Ausstiegstelle über die Moldau
gegangen waren und nun wieder zurück gehen, befinden sich mehrere Reliefs.
Wir steigen in den Omnibus, um von Prag unsere Fahrt nach Krakau
fortzusetzen.